Wir trauern
um den 29 Jahre alten Polizisten, der bei einem Messerangriff auf dem Marktplatz in Mannheim schwer verletzt wurde und gestern seinen Verletzungen erlegen ist. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen, seinen Kolleginnen und Kollegen und allen Menschen, die sich ihm verbunden fühlen.
Wieder einmal wird uns brutal vor Augen geführt, welch gefahrvollen Beruf Sie als Polizistinnen und Polizisten ausüben. Das ist uns zwar allen bewusst. Aber realisiert sich diese Gefahr, indem ein Mensch in der Ausübung seines Berufs getötet wird, dann spüren wir eine tiefe Erschütterung und haben vielleicht viele offene Fragen. Scheuen Sie sich bitte nicht, ihre Erschütterung und ihre Fragen mit Ihnen vertrauten Menschen in ihrem beruflichen Umfeld zu teilen. Auch wir von der Polizeiseelsorge stehen Ihnen dafür zur Verfügung. Aber falls Sie ihre Gedanken und Gefühle für sich behalten wollen, so wäre das ebenso verständlich und natürlich völlig in Ordnung. Aber sorgen Sie für sich!
Ihr evangelische Polizeiseelsorge in NRW
Radiointerview mit Volker Hülsdonk
Interview im Deutschlandradio zur Arbeit der Polizeiseelsorge
In der Sendung „Tag für Tag – Aus Religion und Gesellschaft“ am 23.4.2024 wurde Volker Hülsdonk, Leitender Landespolizeipfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland, über die Arbeit der Polizeiseelsorge in NRW befragt.
Zum Nachhören nutzen Sie gerne den folgenden Link: Link zum Interview.
Friedrich Vogelpohl
Ein Urgestein der Polizeiseelsorge geht in den Ruhestand
Zum 1. Feb. 1979 wurde Friedrich Vogelpohl mit der Wahrnehmung der Polizeiseelsorge in der KPB Warendorf im Nebenamt beauftragt. Nach über 45 Jahren wurde er nun am 24. März 2024 im Rahmen eines Gottesdienstes vom Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Gütersloh, Frank Schneider (links im Bild, in der Mitte Friedrich Vogelpohl, rechts seine Frau Sigrid) von dieser Aufgabe entbunden. Friedrich Vogelpohl war und ist mit Leib und Seele Seelsorger, der immer da war, wenn er gebraucht wurde. Das gilt auch für sein Engagement in der Notfallbegleitung. In der Polizeiseelsorge hat er sich neben der Seelsorge auch in der Berufsethik engagiert. Als stellvertretender Vorsitzender des landeskirchlichen „Ausschusses für den Kirchlichen Dienst in der Polizei der Evangelischen Kirche von Westfalen“ (AKDP) von 1993 bis 2012 war es ihm ein Anliegen, immer wieder die Bedeutung des Nebenamtes auch in der Polizeiseelsorge herauszustellen, dafür zu werben und es durch die Formulierung von Arbeitshilfen zu unterstützen. Nach seinem Ruhestand als Gemeindepfarrer 2007 engagierte er sich noch über 16 Jahre in der Polizeiseelsorge.
Der kirchliche Dienst in der Polizei dankt von Herzen Friedrich Vogelpohl für dieses Engagement. Die zuvor genannten Daten bilden es nur recht oberflächlich ab. Seine eigentliche und bleibende Wirkung hat es dort, wo Friedrich Vogelpohl seine eigentlich Aufgabe sah: An der Seite der Menschen, die Hilfe gebraucht und durch ihn auch erfahren haben.
Ihm und seiner Familie wünscht einen gesegneten Ruhestand der
Kirchliche Dienst in der Polizei der Evangelischen Kirche von Westfalen
Und noch Weiteres:
Wir freuen uns
Unsere Freude gilt der einstimmigen Verabschiedung vom „Gesetz zur Zustimmung zu der Vereinbarung über die kirchliche Polizeiseelsorge im Land Nordrhein-Westfalen“ durch den Landtag Nordrhein-Westfalen in seiner 54. Plenarsitzung der 18. Wahlperiode am 24. Januar diesen Jahres. Kurze Informationen zum Inhalt finden Sie hier.
Abschied
Anker, Segel und Kompass zugleich –
unser Kollege Werner Schiewek ist in den Ruhestand verabschiedet worden
Als geschäftsführender Pfarrer des Kirchlichen Dienstes in der Polizei der EKvW hat sich unser Nordlicht Werner tatsächlich rundum um unsere Belange gekümmert.
Seine fachliche Expertise in Sachen polizeilicher Berufsethik, seine akribische und geduldige Art, organisatorische Herausforderungen anzugehen und nicht zuletzt die Freundlichkeit, mit der er allen begegnete, lässt uns herzlich dankbar sein. Seiner Devise „rüm hart – klaar kiming“ (weites Herz – klarer Horizont) ist er uns allen gegenüber nachgekommen.
Wir wünschen Werner jetzt, da er „entpflichtet“ wurde, einen erfüllenden und überreichlich gesegneten neuen Lebensabschnitt.
Stefanie Alkier-Karweick Stephan Draheim Judith Palm Pia Winkler
Und noch Weiteres
Weihnachten 2023
In dieser Weihnacht möge
Friede dein erster Gast sein
Und das Licht des Sterns die Hoffnung hell strahlen lassen!
In diesem Sinn wünscht Ihnen und Ihren Angehörigen ein gesegnetes Weihnachtsfest
Ihre evangelische Polizeiseelsorge in NRW
Unsere Seminare 2024
Unsere Seminare 2024 sind online. Ist vielleicht was für Sie dabei?
Weitere Informationen finden Sie unter Seminare
Gewalt gegen PVB: Interview mit Pfr. Andreas Dombrowski (Gelsenkirchen)
Leider ein bleibend aktuelles Thema. Der im Nebenamt tätige Polizeipfarrer Andreas Dombrowski äußert sich in einem Radiointerview zum Thema. Das Interview zum Nachhören finden Sie hier.










