Polizeiseelsorge beim G7 in Münster

Artikel aus den „Westfälischen Nachrichten“ vom 5. Nov. 2022:

„Moin zusammen!“ Es ist noch früh am Freitagmorgen, als Johannes Gospos und Stephan Draheim auf dem Michaelisplatz zu den Polizisten treten, die hier am Absperrgitter die Ankunft der Delegationen der G7 vor dem Rathaus überwachen. Die beiden Geistlichen sind beim Treffen als Polizeiseelsorger im Einsatz – Gospos für das katholische Bistum, Draheim für die evangelische Kirche. „Wir stehen bei solchen Anlässen als Ansprechpartner für die Polizisten im Einsatz zur Verfügung“, erklären die beiden – und fügen gleich hinzu, dass sie bis zu diesem Zeitpunkt kaum Stress bei den Beamten festgestellt hätten. „Bisher ist das Treffen sehr entspannt“, sagt Draheim, in Münster sei in der Regel eben vieles friedlicher als in großen Metropolen. Die Polizisten, die die beiden Seelsorger in Münster betreuen, kommen aus ganz Deutschland. Bemerkenswert findet Gospos: „Gleich mehrere haben uns erzählt, wie erstaunlich sie es finden, dass sie hier  von den Einheimischen freundlich angesprochen werden. Das erleben Polizisten heute eher selten.“

Gottesdienst im Advent für die Polizei

Herzliche Einladung!

Kanzelrede: Minister Herbert Reul

(Weitere Information bitte auf das Bild oben klicken)

Frisch erschienen

Vor 60 Jahren haben die drei evangelischen Landeskirchen, die fünf (Erz-)Bistümer und das Land NRW verbindliche Vereinbarungen über die Polizeiseelsorge geschlossen. Die Polizeiseelsorge in NRW gibt es tatsächlich schon länger, aber 60 Jahre sind ein guter Anlass, auf diese besondere Partnerschaft zu blicken. Dieser Band gewährt einen aktuellen Einblick in die Arbeit der Polizeiseelsorge in Nordrhein-Westfalen. Hintergründe und Arbeitsbereiche werden dargestellt, persönliche Erfahrungen finden sich ebenso wie grundsätzliche Überlegungen zur Polizeiseelsorge heute.

Weitere Informationen (als PDF-Dateien zum Download)

Inhalt (Link zum Verlag)

Grusswort_IM_Reul

Vorwort

Pfingstsonntag: TV-Gottesdienst mit der Polizei Hamburg

„Wir haben viele Hilfsmittel dabei, aber die erste Wahl ist immer das Wort“, so beschreibt ein erfahrener Polizeibeamter seinen Dienst. Und schlägt gleichsam eine Brücke zum Pfingstfest und einem ganz besonderen Gottesdienst.

Polizeiseelsorge und Pfingstgeschichte: „Es geht um das Wort“

Im Zentrum steht die Arbeit der Polizei sowie der Polizeiseelsorge. Denn auch in der biblischen Pfingstgeschichte geht es um Sprache, um Worte und Kommunikation. Und was sich heute im Zentrum jeder deutschen Großstadt abspielt, findet seine Entsprechung im Sprachgewirr in Jerusalem, beschrieben in der Pfingstgeschichte. Zu der auch die flammende Predigt des Apostels Petrus gehört, nach der sich viele der Zuhörerinnen und Zuhörer taufen ließen – ebenfalls ein klassisches Beispiel für die Macht des Wortes.

Gottesdienst mit Polizeiseelsorger Patrick Klein

Die Liturgie des Gottesdienstes aus der Hamburger Kirche St. Gertrud teilen sich Pastorin Antje Grambow und Polizeiseelsorger Patrick Klein. Zu Wort kommen Polizistinnen und Polizisten, die aus ihrem Alltag berichten. Und auch musikalisch ist die Polizei durch Ensembles des Polizeiorchesters Hamburg vertreten. Die Orgel spielt Uwe Bestert. Die musikalische Leitung hat Landeskirchenmusikdirektor Hans-Jürgen Wulf.

Das Erste überträgt den Gottesdienst am 5. Juni 2022 ab 10 Uhr live.

Ostern 2022

Ein Ostergruss der evangelischen Polizeiseelsorge können Sie hier herunterladen.

Die Osterbotschaft der Ratsvorsitzenden der EKD, Präses Annette Kurschus, finden Sie hier (externer Link).

 

Unsere Gedanken und Gebete

sind mit den Menschen, die in der Urkaine um Leib und Leben fürchten und die erleben, wie Leid und Tod in ihre Städte und Dörfer einziehen (Annette Kurschus, Ratsvorsitzende der EKD).

 

Statement der EKD-Ratsvorsitzenden Annette Kurschus am 24. Februar 2022 zum russischen Angriff auf die Ukraine

Erschüttert und sprachlos stehen wir vor den Angriffen auf die Ukraine. Unsere Gedanken und Gebete sind mit den Menschen, die nun um Leib und Leben fürchten und die erleben, wie Leid und Tod in ihre Städte und Dörfer einziehen.

Grenzen zwischen Ländern werden verschoben, die Souveränität von Nationen wird missachtet, Völkerrecht wird gebrochen und der Friede auf unserem Kontinent aufs Spiel gesetzt.

Drohungen mit militärischer Übermacht und die willkürliche und gewaltsame Verschiebung vertraglich anerkannter Grenzen haben im 20. Jahrhundert unsägliches Leid auch und gerade über die Völker in Mittel- und Osteuropa gebracht, das auch und gerade von Deutschland ausging.

Wir sind gewiss: Sie können keine Mittel internationaler Politik sein und dürfen es nie wieder werden.

Zur Angst vor weiterer militärischer Eskalation und sich ausbreitendem Krieg und zu unserem Mitgefühl mit den Menschen in den umstrittenen Gebieten, tritt die Sorge um die Grundlagen des Miteinanders der Völker in Europa und um die internationale Ordnung, wie sie sich zwischen den Staaten seit dem friedlichen Ende des kalten Krieges entwickelt hat.

Wir sind überzeugt: Waffengewalt wird Leid und Unrecht nur vergrößern. Auch jetzt darf das diplomatische Gespräch mit Russland nicht abreißen. Unsere Kirchen und Gemeinden werden über unsere ökumenischen Beziehungen weiter den Kontakt mit unseren Brüdern und Schwestern in Osteuropa halten. Die Kraft und der Wille zum Frieden muss nicht nur bei den Regierenden wachsen; es ist wichtig, dass sie auch bei denen gefördert wird, die regiert werden.

Als Christinnen und Christen glauben wir „Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern ein Gott des Friedens“ (1. Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth, Kapitel 13).

Wir weigern uns zu glauben, dass keine Chancen mehr auf Verständigung und für einen gerechten Frieden bestehen.

Wir beten für die Verantwortlichen auf allen Seiten um Einsicht und Besonnenheit, um Mut zu Umkehr und Gerechtigkeit und wir stehen ein für die Hoffnung auf neue Wege zu einem Miteinander der Völker, das berechtigte Interessen ausgleicht und zugleich geltendes Recht stärkt und bewahrt.

Mit unseren Partnerkirchen Christen in Russland und der Ukraine, in Polen und im Baltikum und mit allen Menschen guten Willens wissen wir uns versöhnt durch den Gott des Friedens.

Wir rufen zu Gott: „Gib Frieden, Herr, wir bitten! Die Erde wartet sehr. Es wird so viel gelitten, die Furcht wächst mehr und mehr. … Gib Mut zum Händereichen, zur Rede, die nicht lügt, und mach aus uns ein Zeichen dafür, dass Friede siegt.“

Zum Download: Statement_EKD-Ratsvorsitzenden zum_russischen_Angriff_auf_die_Ukraine

 

Fassungslos

stehen wir vor der Tötung der Polizistin und des Polizisten in Rheinland-Pfalz. Unsere Gedanken und Gebete gelten ihren Angehörigen, ihren Freundinnen und Freunden und den Kolleginnen und Kollegen.

Für diejenigen, die einen Weg suchen, um unmittelbar helfen zu können, veröffentlichen wir einen Spendenaufruf der „Polizeistiftung des Landes-Rheinland-Pfalz“: Spendenaufruf Kusel – zwei von uns

IM Herbert Reul zur Polizeiseelsorge

Grußwort des Innenministers auf der Synode der EKiR.

Hier der Link zum Ansehen und Anhören.

Hier der Link zur Pressemeldung.

Radiogottesdienst am 25.12.2021

Am 25.12.21 von 10:00 – 11:00 Uhr wird auf WDR 5 und NDR Info ein Weihnachtsgottesdienst aus Krefeld übertragen, der von der Polizeiseelsorge gemeinsam mit Polizistinnen und Polizisten vorbereitet wurd

Weitere Informationen als PDF-Download: PDFdatei(2)

Aktualisierung am 25.12.: PDF-Download der Predigt: PREDIGT