Wochenimpuls zum Sonntag Lätare (27. März 2022)

7 Wochen üben

4. Woche: beharrlich sein

Gut zehntausend Stunden Erfahrung sind nötig, wenn jemand Schreinermeister oder ein guter Musiker werden will. (Richard Sennett)

Interesse, Lust oder Talent allein reichen nicht aus – leider. Es bedarf des Übens, um daraus ein wirkliches Können zu machen. Dieser Weg ist allzu oft mit inneren oder äußeren Widerständen gepflastert. Man kommt viel langsamer voran, als erhofft. Es gibt Phasen der Stagnation. Manchmal gibt es sogar Rückschritte. Sich davon nicht entmutigen zu lassen, sondern sich zu einem „Trotzdem“ aufzuraffen und beharrlich dranzubleiben, ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist auch ein „Kampf mit dem inneren Schweinehund“. Beharrlichkeit bedeutet, sich diesem „Kampf“ immer wieder zu stellen. Beharrlichkeit beruht darauf, Geduld mit sich selbst zu haben. Sie baut darauf, dass auch die kleinen Fort- und sogar die Rückschritte einem dem selbstgesteckten Ziel näher bringen. Aber nur, wenn man den Weg geht. Beharrlich. Schritt für Schritt.

Machen Sie mit?

Ihr Werner Schiewek

(Landespolizeipfarrer der EKvW)

 

Diesen Impuls als PDF-Datei: 7 Wochen üben – 4. Woche

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.